Donnerstag, 16. Januar 2014

Dream Chaser

Die USA verfügen, nach der Einstellung des Space-Shuttle Programms, über keine eigenen Raumfähren mehr. Abhilfe soll nun der von der Sierra Nevada Corporation entwickelte Raumgleiter "Dream Chaser" schaffen. Er ist 9 Meter lang, 9 Tonnen schwer, hat eine Spannweite von sieben Metern und ein nutzbares Volumen von 16 Kubikmetern. Der Raumgleiter soll sechs bis acht Personen zur Internationalen Raumstation transportieren können – ebenso Versorgungsgüter und Experimente. Als Trägerrakete soll eine modifizierte Version der "ATLAS V" zum Einsatz kommen - der Start erfolgt, wie beim Space-Shuttle, senkrecht.

Das Konzept des "Dream Chaser" geht zurück auf den von der Sowjetunion, in den 1980er Jahren entwickelten "BOR-Raumgleiter". Das Andocksystem für die ISS wird in Europa entwickelt, ein Einsatz des "Dream Chasers" im Dienste der ESA wird geprüft. Im Vergleich zu den Space-Shuttles soll der Raumgleiter sicherer und ökonomischer werden. 

Ab 2017 sollen wieder Flüge zur ISS möglich sein - momentan sind die US-Astronauten auf die Russischen "SOJUS" Raumfähren angewiesen.

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