Freitag, 14. September 2012

Geheimnisse des Universums - Der Urknall (Doku)

Geheimnisse des Universums Staffel 1 - Folge 0: Der Urknall


Quelle: Youtube

Kommentare:

  1. Hab gerade mal wieder eine der von mir so geschätzten TV-Beiträge über Urknall, Universum etc. gesehen und ich habe mich wieder an der gängigen Vorstellung des Urknalls gestoßen.

    Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass es vor dem Urknall nichts gab, weder Zeit noch Raum noch Energie noch Materie. Wenn ich mir aber gleichzeitig vor Augen führe, dass wir Menschen uns angesichts des Universums vielleicht in der Rolle von Bakterien befinden, die die frisch befallene Lunge schon für das ganze Universum halten, werden sofort auch andere Überlegungen denkbar, wie:

    1. dass unser Universum nur eines von vielen und vielleicht nach unterschiedlichen physikalischen Gesetzen funktionierenden Multiversen ist

    2. dass es physikalische Interaktionen zwischen den Universen gibt, die für bislang unerklärliche Phänomene in unserem Universum verantwortlich sind.

    Ich komme bez. Urknall besser mit der Vorstellung einer Sanduhr klar, von der wir nur eine Hälfte sehen. Wenn diese umgedreht wird, passiert in der unteren Hälfte sowas wie ein Urknall. Plötzlich beginnt Sand zu rieseln. Der war auch schon vorher da, aber halt in der für uns nicht wahrnehmbaren oberen Hälfte.

    Diese Vorstellung kombiniert mit dem Modell eines Jojos, in dem die Fall- ( Ausdehnungs-) geschwindigkeit auch bis zum unteren Totpunkt zunimmt, um dann wieder etc. ist für mich leichter verdaulich als die Vorstellung des Nichts, aus dem alles explosionsartig entsteht.

    Irritierend finde ich auch die Kombination aus Kleingeistigkeit und Hybris, mit der die meisten Wissenschaftler unser Universum als einzigstes denken, obwohl sie doch wissen müssten, dass die meisten antiken Seefahrer des Mittelmeers annahmen, dieses Meer und die angrenzenden Länder seien die ganze Welt und dass sie, wenn Sie Gibraltar passieren von der Kante der Weltscheibe fallen. Wenn Ihnen damals jemand erklärt hätte, dass die Welt jenseits der Säulen des Herkules gleichzeitig endlich und aufgrund Ihrer Kugelform unendlich ist, hätte er doch Recht gehabt, aber sie hätten ihn vermutlich nicht verstanden.

    Wenn wir aber die Vorstellung zulassen, dass unser Universum nur eins von vielen Universen wie Blätter an einem Baum sind, der in einem Wald steht etc., dann ist die Dunkle Energie, die entgegen Newton`s Gravitationsgesetz unser Universum nicht nur weiter, sondern auch beschleunigt expandieren lässt, nur der Wind, der durch diesen Wald fegt.

    Ich bin kein Astronom und kein Physiker und kann daher keine diesbezüglichen Erkenntnisse liefern, will aber in diesem "universellen" = eingeschränktem Denkraum auch keine liefern wollen.

    Jochen Geiling, Architekt, Hotelier und Freidenker

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  2. Der Urknall: Ein gigantischer Furz, der sich in der Weite des Raumes verflüchtigt, bis er nicht
    mehr nachweisbar ist.

    Denkbar: Die gesamte Menge Materie im Universum verhält sich zu der Größe des Universums
    wie ein Tropfen Wasser zur gesamten Menge Wasser aller Weltmeere.

    Was unterscheidet dieses Szenarium von der realen Evolution des Universums seit dem Urknall?

    Die Antwort dürfte von allen Physikern unwidersprochen bleiben: Die Gravitation

    Ohne die Gravitation wäre das Universum nicht über den Zustand der "Ursuppe" hinausgekommen,
    die sich wie der besagte Furz in den Weiten des Raumes verflüchtigt hätte.

    Milliarden Galaxien, Sterne, Moleküle und Atome sind das Werk der Gravitation.

    Interessante Frage: Was würde aus diesem faszinierenden Universum werden, würde man die
    Gravitation heute einfach ausschalten?

    Auch diese Antwort dürfte von den Physikern unwidersprochen bleiben: Alle Galaxien flögen
    auseinander, alle Sterne würden in ihre atomaren Bestandteile zerfallen, die Ursuppe feiert
    ihre fröhlische Wiedergeburt.

    Irgendwie verrückt: Die Physiker billigen der Gravitation in ihrem Mathematikmonster des
    Standardmodells nur verschämt die Rolle der schwächsten Naturkraft zu.

    Ist das vielleicht nur ihrer Hilflosigkeit geschuldet, das Wesen der Gravitation, also ihren
    Mechanismus, zu erklären?

    Oder ist es die Sorge, dass eine Erklärung der Gravitation nur denkbar ist, wenn man das
    gesamte gängige physikalische Weltbild kippt? Der absolute Supergau der Physik.

    Die Gravitation mag von den Physikern zwar als schwächste Naturkraft apostrophiert werden,
    unwidersprochen ist sie aber die zerstöhrerichste aller Kräfte.

    Schalten wir diesmal die Rotation der Galaxien ab, damit die Fliehkräfte der Himmelskörper
    als gleichgroße Gegenkraft der Gravitation.

    In einem großartigen Feuerwerk werden, wohl wieder unwidersprochen von den Physikern,
    alle Galaxien zu gigantischen schwarzen Löchern zusammenstürzen. Auch das Ende des Universums.

    Die Frage dazu an die Physik: Was hat die Rotation der Gasmassen als Vorläufer der Galaxien
    eigentlich in Gang gesetzt?

    Gravitation und Rotation müssten doch eigentlich zeitgleich entstanden sein, sonst hätte sich das
    Universum erst garnicht entwickelt.

    Oder waren diese beiden Akteure etwa schon in der mysteriösen Singularität versteckt?

    Gibt es überhaupt Physiker, die sich den in diesem völlig unwissenschftlichen Artikel gestellten Fragen
    stellen? Mit einfachen Antworten auf diese doch einfache Fragen, und alle große Physik und Mathematik
    aussen vor lassen.

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