Dienstag, 4. Oktober 2011

Nobelpreis in Physik geht an 3 Astronomen

Der Nobelpreis in Physik in Höhe von 1,1 Millionen Euro geht 2011 an die drei Astronomen Saul Perlmutter (USA), Brian P. Schmidt (USA und Australien) und Adam G. Riess (USA). Sie beobachteten 50 Sternenexplosionen (Supernovae) und konnten nachweisen, dass sich das Universum mit steigender Geschwindigkeit ausbreitet.

Da das Licht der Typ Ia Supernovae schwächer auf der Erde ankam, schlossen die Forscher daraus, das sich das All immer schneller ausdehnt. Als Ursache der Ausdehnung sehen die Physiker "Dunkle Energie" als Grund. Diese unbekannte Energie soll zusammen mit der auch unbekannten Dunklen Materie 95% des Universums ausmachen.

Der Nobelpreis ging zur Hälfte an Saul Perlmutter, die andere Hälfte an Schmidt und Riess. Am 10. Dezember wird die feierliche Überreichung der Auszeichnungen traditionsgemäß stattfinden.

Kommentare:

  1. Astronomie ist leider zum Grossteil immer noch nur Astrologie…

    Darum sollten m.E. Astronomen vom Nobelpreis ausgeschlossen werden, da sie lediglich Religion betreiben…

    Im Gegensatz dazu bringen die Mediziner wirklich was….

    Bester Beweis: wenn die Wissenschafts-Journalisten die Spalten in ihren Heftchen fürs Fussvolk füllen müssen, nehmen sie einfach ein Thema aus der Astronomie — damit kann man wirklich Märchen machen und Hunderte von Seiten füllen (meist mit ganzseitigen Bildern und Modellen, die leider alle falsch sind)…

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  2. Ist es nicht etwas hart Astronomen, welche mit naturwissenschaftlichen Mitteln die Objekte im Universum untersuchen, als Astrologen abzustempeln? Zudem wär die Medizin heute ohne Astronomie nicht da wo sie jetzt steht - bsp Stichwort: Krebsdiagnose Dank Antiteilchen.

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