Mittwoch, 6. April 2011

ISS entgeht knapp einer Kollision

Die Internationale Raumstation ISS ist nur knapp einer Kollision mit einem ausrangierten Satelliten entgangen. Ein Überbleibsel des im Jahr 2007 zerstörten chinesischen Satelliten "Fengyun 1c" versetzte die NASA in stundenlange Alarmbereitschaft. Für ein Ausweichmanöver wäre der Station keine Zeit mehr geblieben, die NASA schmiedete deshalb sogar Pläne zur Evakuierung. Die dreiköpfige Crew hätte in die "Sojus"-Raumkapsel flüchten müssen, in der sie im Dezember beim Außenposten der Menschheit im All angekommen war. Um 22.21 Uhr deutscher Zeit raste dann das Stück des Satelliten c.a sechs Kilometern Entfernung an der ISS vorbei.

Bereits am vergangenen Freitag wurde die Raumstation durch herumfliegende Trümmerteile bedroht, welchen sie allerdings  durch ein rechtzeitig eingeleitetes Manöver ausweichen konnte.

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